Schreinerei Rothenbacher
Mönchgasse 21 | 89601 Schelklingen Justingen
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Der Matratzenkern zeichnet sich durch den für Kaltschaummatratzen sehr hohen Naturanteil von 20 % – auf Basis von pflanzlichen nachwachsenden Rohstoffen  – aus. Eine neuartige Schrägschnitt-Technik sorgt für die Entlastung des gesamten Bewegungsapparates. Zusätzlich sorgen die einzelnen Zonen auch für eine sanfte Unterstützung im jeweiligen Bereich. Durch seine offene Zellenstruktur garantiert dieser Kern beste Durchlüftung und ein trockenes Schlafklima. Der 15 cm hohe 7-Zonen Kaltschaumkern ist in mittlerer und fester Ausführung erhältlich. Die Nina Matratze eignet sich somit als ideales Einsteigerprodukt und zeichnet sich durch hoher Liegekomfort und optimale Punktelastizität aus.

Hochwertiger Matratzenbezug

Der strapazierfähige Bezug besteht aus 300 g/m2 Tencel-Polyester-Mischgewebe mit abgestepptem Vlies aus 100 % Klimahohlfasern. 

NINA Matratze 15 cm mittelfest

Nina 15 cm mittelfest

 

NINA Matratze 15 cm fest

Nina 15 cm fest

 

NINA Matratze 12 cm mittelfest

Nina 12 cm mittelfest

 

Tencel (Lyocell)

Diese Cellulose Faser ist ein moderner Naturrohstoff, der aus Holz gewonnen wird. Tencel kann bis zu 25 Prozent ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und verfügt über ein gutes Wärmespeichervermögen und ideales Isolationseigenschaften: sie leitet die Feuchtigkeit vom Körper weg und sorgt für ein angenehmes Schlafgefühl.

Eigenschaften von Tencel
Lyocell-Fasern weisen eine hohe Trocken- und Nassfestigkeit auf, sind weich und absorbieren Feuchtigkeit sehr gut. Daraus hergestellte Textilien weisen einen glatten und kühlen Griff mit fließendem Fall auf, haben eine geringe Knitterneigung und können gewaschen und chemisch gereinigt werden.

Lyocell-Fasern werden in einem breiten Spektrum von Microfasern mit 0,9 dtex (0,9 g pro 10.000 m Fadenlänge) bis grobe Fasern mit 15 dtex angeboten. Standard-Lyocell kann aufgrund der Fibrillation für Textilien mit pfirsichartiger samtiger Oberfläche verwendet werden (peach-skin-Effekt) oder durch geeignete Ausrüstung im Textil stabilisiert werden. Für andere Anwendungen werden nicht fibrillierende Lyocell-Fasern hergestellt.

Herstellung von Tencel
Die Cellulose wird aus dem Rohstoff Holz extrahiert. Der so gewonnene Zellstoff wird zerkleinert und anschließend mit N-Methylmorpholin-N-oxid (NMNO), einem nicht toxischen Lösungsmittel (welches aber augen- und hautreizend ist sowie Reizung der Atmungsorgane verursachen kann[1]), und Wasser in einem Rührkessel vermischt. Im Rührkessel wird unter Vakuum und erhöhter Temperatur ein Teil des Wassers aus der Pulpe entfernt. Sobald der Wassergehalt auf einen bestimmten Wert gesunken ist, löst sich die Cellulose und bildet eine Spinnlösung, die filtriert und anschließend durch Spinndüsen gepresst wird. Die so geformten Filamente werden in einem Bad mit wässriger NMMO-Lösung ausgefällt und als Faserkabel zusammengefasst. Je nach Anwendung folgen weitere Behandlungsschritte wie Reinigen, Avivieren und Trocknen, Kräuseln und Schneiden.[2] Gegenüber anderen Cellulose-Regeneratfasern wie Viskose gilt der Herstellungsprozess aufgrund des umweltschonenden Lösungsmittels und eines geschlossenen Stoffkreislaufs zwar als deutlich weniger umweltbelastend[3], jedoch sind Arbeitsschutzaspekte zu beachten.